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Ganzheitliche systemische Behandlung

Der Ansatz der ganzheitlichen Behandlung ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, entstehen Beschwerden. Der Therapeut analysiert die kleinen und großen Bewegungen des menschlichen Körpers und hilft durch gezielte ganzheitliche manuelle Therapie. Der Therapeut arbeitet sich von der Lokalität der Schmerzen zu den möglichen Ursachen der Beschwerden vor. Hierzu untersucht und behandelt der Therapeut alle Behandlungsebenen wie z. B. Gelenke, Faszien und Organe (Siehe Verkettungssyndrome) des menschlichen Körpers.

Die ganzheitliche Behandlung ist neuroanatomisch, logisch und plausibel aufgebaut. Sie ist kein Allheilmittel und keine Notfallmedizin.Schwerwiegende Krankheiten wie z. B. akute Infektionen, chronische Krankheitsstadien oder Tumore gehören stets zuerst in die Hände des Arztes. Bitte beachten Sie, dass man durch ganzheitliche Behandlung eine Krankheit nicht heilen kann. Das muss Ihr Körper selbst regulieren.Der Therapeut behandelt die schmerzauslösenden funktionellen Störungen (z. B. Bewegungseinschränkungen, Asymmetrien, Verspannungen) und kann damit den Selbstheilungsprozess einleiten und fördern.

Neuroanatomische Verkettungssyndrome

  • Kopfschmerzen/Ohrgeräusche: Verkettung von Schulter, M. sternocleidomastoideus, M. trapezius » Limbisches System im Gehirn (emotionale Stimmung) » Kiefergelenk, Nervus trigeminus, Kopfgelenke » Stress, Nebenniere, M. iliopsoas, Zwerchfell, Bauchorgane
  • Nackenschmerzen: Verkettung von M. trapezius » Limbisches System im Gehirn (emotionale Stimmung) » Kiefergelenk, Kopfgelenke » Schulterschmerzen (Muskeln der Rotatorenmanschette) » Bauchorgane, Mm. scaleni (aufgrund Verbindung Zwerchfell über Nervus phrenicus)
  • Brustwirbelsäulenschmerzen: Verkettung von Herzkreislaufsystem (Herz, Lunge) » Verdauungsapparat (Magen, Darm, aber auch Leber und Niere) » Kopfgelenke
  • Schulterschmerzen: Verkettung von Kopfgelenke » Zwerchfell, Mm. scaleni, M. iliopsoas, Bauchorgane » Lendenwirbelsäule, Kreuzbeingelenk (ISG), Fußstellung
  • Ellenbogenschmerzen: Verkettung von Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule » Herz, Lunge, Bronchien, Thymus unterer Rückenschmerz: Verkettung von Blase, Uterus/Prostata, Rektum » Hüfte » M. psoas » Zwerchfell » Kreuzbeingelenk (ISG)
  • Ischiasbeschwerden: Verkettung von Zwerchfell, Bauchorgane, Halswirbelsäule » M. psoas (Syndrom) » M. piriformis (Engpass) Leistenschmerzen: Verkettung von Blase, Niere, Hüfte » Beckenboden » Symphyse, Kreuzbeingelenk (ISG) » Rücken (lumbo-thorakal)
  • Knieschmerzen: Verkettung von M. psoas » Fehlstellung des Fußes » Fehlstellung Schulter andere Seite » LWS-Blockierung » Beckenschiefstand (N. obturatorius-Engpass (Lig. iliolumbale) mit M. adductor magnus-Schwäche) » Kreuzbeingelenk (ISG)
  • Achillessehnenschmerzen: Verkettung von Niere, M. iliopsoas » Fehlstellung Fuß/Hüfte/Becken » Kreuzbeingelenk (ISG) » Organe des kleinen Beckens (Blase, Uterus/Prostata, Rektum)
  • Emotionale Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit: Verkettung von Nebenniere, Niere, M. iliopsoas » Kreuzbeingelenk (ISG) » Kopfgelenke, Liquorfluktuation im Rückenmark

Behandlungsziele

  • frühzeitige Erkennung und Beseitigung von schmerzfreien Adaptionen (Veränderungen bzw. funktionelle Störungen im Gewebe), damit eine Dekompensation (Schmerz mit Lebensqualitätsverlust) vermieden wird
  • Reaktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers
  • Wiederherstellung der kompletten Funktionsfähigkeit des Körpers
  • Steigerung der Lebensqualität

Das Behandlungskonzept

  • Ganzheitliche Befundaufnahme (Anamese, körperliche Untersuchung)
  • persönliche Beratung des Befundes (Analyse, Prognose) ganzheitliche Therapieeinleitung über Verordnung des Arztes oder des Heilpraktikers
  • Re-Kontrolle (Vergleich zur Eingangsbefund)
  • Auswertung und evtl. weitere Therapieabsprache

Das Ziel der ganzheitlichen Untersuchung

Die Wahrscheinlichkeit der befundgerechten Behandlung und die dadurch folgende Verbesserung der Problematik soll erhöht werden. Empfehlung: eine halbjährliche ganzheitliche Befundaufnahme ähnlich der Zahnkontrolle oder der Krebsvorsorge.

Unsere Philosophie

  • ganzheitliche Therapie auf Grundlage der Neuroanatomie und der ganzheitlichen Befundaufnahme
  • Distanzierung von esotherischen und energetischen Alternativmethoden in der ganzheitlichen Behandlung
  • kontinuierliche Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter
  • enger Kontakt zu Fachärzten

In unserer Praxis erhalten Sie zusätzlich zur ganzheitlichen Beratung und Behandlung ein individuell angepasstes Trainings- und Hausübungsprogramm sowie Empfehlungen für die Ernährung (z. B. wenig Zucker/Weizen) mit dem Ziel eines langanhaltenden Therapieerfolges.

Der Behandlungserfolg

  • weniger Schmerzen beim Sitzen, Stehen oder bei sportlicher Aktivität durch gesteigerte Belastbarkeit (Training)
  • die Abstände der „Schmerzattacken“ werden größer, der Schmerz beeinflusst weniger Ihren Alltag
  • verbesserte Beweglichkeit, weniger Steifigkeitsgefühl
  • weniger Stress, Schlafstörungen oder „Angstzustände“

Sie werden erkennen, dass die Intensität des typischen Schmerzes erst nach einiger Zeit weniger wird. 

Bitte beachten Sie, dass die ganzheitliche Behandlung ein ein-leitender Prozess (Entwicklung) ist, mit dem Ziel wiederkehrende oder bestehende Probleme positiv zu beeinflussen und längerfristig zu beheben. Dabei ist es das Ziel die Lebensqualität zu steigern. Die muskuläre Aktivität mit dem Ziel der Durchblutungssteigerung spielt dabei eine elementare Rolle.

Bitte lassen Sie sich in unserer Praxis von Ihren Physiotherapeuten beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Orthopädische Manuelle Therapie (MT, OMT, McKenzie)

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  • Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat, z. B. Blockierungen, Bandscheibenprobleme, Bewegungseinschränkungen und ausstrahlende Schmerzen sowie Missempfindungen

Krankengymnastik (KG)

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  • Dehnung
  • Mobilisation
  • Faszientechniken
  • u.a. Osteoporosegymnastik

Kinder- und Säuglingstherapie, Bobath/Vojta (ZNS), MT, Kranio-Sakrale-Therapie)

Anmeldung und Beratung
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Pezziballbehandlung Beratung
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Schoßbehandlung Beratung
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Schoßbehandlung Beratung
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Bobath
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Bobath
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Bobath
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Vojta
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Manuelle Therapie
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Manuelle Therapie
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Kranio-Sakrale-Therapie
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In der Kinder- und Säuglingstherapie geht es uns darum ihren Nachwuchs optimal zu fördern, indem wir auf die individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen ihres Kindes liebevoll und therapeutisch eingehen.

Was uns am Herzen liegt:

  • dass ihr Kind und sie sich wohl fühlen in unserer Praxis
  • dass sich die gesamte Familie mit ihren Fragen, Nöten und Wünschen gut aufgehoben fühlt
  • dass eine sehr gute Zusammenarbeit, im Interesse des Kindes und    dessen Förderung zwischen allen Beteiligten möglich ist

Es ist uns wichtig in der ersten Behandlung das Vertrauen von ihrem Kind und ihnen zu gewinnen. Dafür erfragen wir ihre Wünsche und Erwartungen an uns und unsere Therapie. Desweiteren erstellen wir in dieser Einheit einen Anfangsbefund, wofür wir je nach Alter, Fähigkeiten und Verhalten ihres Sprösslings eine adäquate Spielsituation schaffen, um währenddessen beobachten zu können, wir schauen uns an, was ihr Kind alles kann. Welche Bewegungsmuster kann es schon und wie sehen diese qualitativ aus, desweitern überprüfen wir die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche, bei Bedarf auch die Gelenkbeweglichkeit sowie den frühkindlichen Reflexstatus.

Bezugnehmend auf diesen „Ist-Zustand” wird dann gemeinsam mit ihnen als Eltern und in Absprache mit dem Arzt das Behandlungsziel definiert und aufgezeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Unserem Team ist es möglich, aufgrund unserer vielfältigen und umfangreichen Weiterbildungen,  auf verschiedene Behandlungskonzepte zurückzugreifen und diese so zu kombinieren das es für ihren Nachwuchs und sie sinnvoll ist. Für die Auswahl spielt nicht nur das Krankheitsbild und die dazugehörige Symptomatik eine Rolle sondern viel entscheidender ist, dass sie mit ihrem Kind die therapeutische Arbeit annehmen und auch im Alltag umsetzen werden und sich damit wohl fühlen.

  • Bobath-Therapie (KG ZNS)
  • Vojta-Therapie (KG ZNS)
  • Manuelle Therapie für Kinder
  • Kranio-Sakrale-Therapie
  • Atemtherapie
  • Massage
  • Psychomotorik

Bobath-Therapie

Dieses Behandlungskonzept, welches von dem Ehepaar Bobath seit Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde, ist nicht auf bestimmte Übungen festgelegt. Es zeichnet  sich vielmehr aus durch eine große Variabilität in den Techniken. Diese auf neurophysiologischen Erkenntnissen basierende Therapie wurde seither stetig weiterentwickelt und überzeugt heute durch seine Ganzheitlichkeit und Individualität. Anwendung findet das Konzept bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Asymmetrien, Schädeldeformitäten, Wahrnehmungsauffälligkeiten, Konzentrations- und Lernstörungen, neurologischen Störungen (Hemi-, Di- und Tetraparesen, Ataxie, Athetose), orthopädischen Fehlstellungen (Skoliosen, Hüftdysplasie, Fußdeformitäten), Neuromuskuläre Erkrankungen und Frühchen.

Die Eltern bekommen bereits am Anfang der Therapie die ersten Möglichkeiten für das Handling ihres Sprösslings (Heben, Tragen, Stillen, Füttern, Waschen, An- und Ausziehen) vom Physiotherapeuten gezeigt. Dies wird im Laufe der Behandlung immer wieder erweitert und den Fähigkeiten des Kindes angepasst und modifiziert. Mit diesen wenigen Handgriffen, welche ständig im Alltag ihre Anwendung finden, können sie die physiologische Entwicklung ihres Kindes entscheidend mit beeinflussen und so zum Therapieerfolg beitragen.

In den folgenden Therapieeinheiten werden wir ihr Kind unterstützen verschiedene Bewegungen und Bewegungsübergänge (z.B. Kopf drehen in Bauch- und Rückenlage, Greifen aus der Bauchlage, über die Seitenlage in den Sitz kommen, Krabbeln, Gehen, Löffel zum Mund führen, Stiftführung…) mit mal mehr und mal weniger Hilfe (unsere Hände, Stimme, Anwesenheit, sinnvoller Hilfsmitteleinsatz) zu bewältigen. Wir haben dafür verschiedene Therapiesituationen zur Auswahl, so ist es möglich auf der Behandlungsbank, dem Schoß des Therapeuten, dem großen Pezziball, einer schrägen Ebene, in dem Sling Train, auf der Schaukel sowie einer weichen Matte und noch vielem mehr  mit ihrem Kind zu arbeiten. Für das Kind soll es aber keine unangenehme „Arbeit“ bedeuten, sondern um es zur Bewegung zu motivieren, schaffen wir eine ansprechende und altersgerechte Spielsituation. Denn neben der Anstrengung die es spüren wird, soll es auch mit Freude bei der Sache sein, denn motorisches Lernen wird durch Spaß deutlich verstärkt.

Da unser Gehirn viele Wiederholungen benötigt bis Bewegungsabläufe automatisiert sind, werden die Eltern angeleitet ein bis zwei Techniken mehrmals täglich zu Hause anzuwenden. Sie sollen dadurch aber keinen extra Zeitaufwand aufbringen müssen, sondern die gezeigten Handfassungen werden ins alltägliche Spiel und Beschäftigen mit ihrem Kind integriert.

Vojta-Therapie

Dies ist eine Behandlungsmethode bei Störungen des Haltungs - und Bewegungsapperates durch Förderung der Reflexaktivität. Durch den Arzt verordnet wird Sie bei Säuglingen, Frühchen, Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Asymmetrien, Schädeldeformitäten, Wahrnehmungsauffälligkeiten, neurologischen Störungen (Hemi-, Di- und Tetraparesen, Ataxie, Athetose), Muskeltonusstörungen, orthopädischen Fehlstellungen (Skoliosen, Hüftdysplasie, Fußdeformitäten), Neuromuskuläre Erkrankungen angewandt.

Der Unterschied zu anderen Behandlungsformen ist, dass keine Bewegungsfunktionen, wie Greifen, Umdrehen, Aufstehen, Krabbeln oder Gehen, einzeln geübt werden. Durch die Aktivierung der Reflexlokomotion werden über das zentrale Nervensystem Teilmuster der physiologischen Bewegung angebahnt, welche von Ihrem Kind danach spontan genutzt werden können. Unabhängig vom Alter ist dies, laut Prof. Vojta, und den jetzigen Forschungsergebnissen, bei jedem Menschen auslösbar und beliebig oft reproduzierbar. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn sich bei den kleinen und großen Patienten noch keine motorischen “Ersatzmuster“ entwickelt und fixiert haben, was für einen zeitigen Behandlungsbeginn spricht. - Deshalb ist ein frühstmöglicher Behandlungsstart für den Erfolg ihres Kindes wichtig. ihr Kind liegt bei der Behandlung meist in Rücken-, Bauch-, oder Seitenlage. - Dann aktiviert der Physiotherapeut mit seinem Daumen oder einem Fingern einen gezielten, sanften Druck auf verschieden, festgelegte Körperzonen z.B. die Brustzone und den medialen Schulterblattrand aus. Diese Reize führen bei ihrem Sprössling automatisch, das heißt ohne aktive Mithilfe von ihrem Kind, zum Reflexkriechen oder Reflexumdrehen. Es kommt zu einer koordinierten Aktivierung der gesamten Skelettmuskulatur und zu einer Ansprache unterschiedlicher Ebenen des zentralen und vegetativen Nervensystems. Vom Therapeuten und ihnen, den Eltern können zyklisch ablaufende motorische Reaktionen beobachtet werden z.B. Anspannen der Bauchmuskeln, das Anheben der Beine oder das öffnen der Hände.

Der therapeutisch gewünschte und anstrengende Aktivierungszustand wird während der Behandlung bei Säuglingen oft durch Schreien begleitet. Dies führt bei ihnen, den Eltern verständlicherweise zu Irritationen und lässt sie vermuten, dass sie ihrem Kind „weh tun“. Schreien ist in diesem Lebensalter jedoch ein wichtiges und adäquates Ausdrucksmittel unserer kleinen Patienten, die so auf ungewohnte Aktivierung ganz normal reagieren. In der Regel ist nach einer kurzen Eingewöhnung das Schreien nicht mehr so intensiv. In den Übungspausen und nach der Therapie beruhigen sich die Säuglinge sofort. Bei größeren Kindern, die sich sprachlich äußern können, tritt das Schreien nicht auf. Sie sagen uns wie anstrengend die Übungen sind und das sie vielleicht auch gerade keine Lust auf diese Übungen haben.

Damit die Vojta-Therapie erfolgreich ist, sollte sie mehrmals täglich (wir empfehlen 3 mal am Tag) zu Hause von den Eltern durchgeführt werden. Der Zeitumfang dafür beträgt jeweils 5 bis 20 Minuten. Uns ist klar, dass dies eine beträchtliche Herausforderung für alle Beteiligten ist, sie müssen als Eltern Disziplin beweisen und ihr Nachwuchs vollbringt eine enorme körperliche Anstrengung.

Da wir aber von diesem äußert wirksamen und evidenzbasierten Therapieprinzip absolut überzeugt sind, werden wir unser Bestes geben, sie bezüglich der Techniken gut anzuleiten. Unser Ziel ist es auch, sie als Eltern zu motivieren diese Übungen für ihr Kind im Alltag umzusetzen.

Psychomotorik

In der Psychomotorik geht es um den Zusammenhang zwischen Bewegung und seelischem Befinden.  Das Ziel ist die Stärkung der Persönlichkeit, sowie die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes. Auf spielerische Weise macht ihr Kind die verschiedensten Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen. Die Voraussetzungen für Stifthaltung, Rechtschreibung, Mathematik, Physik,….ist das bewegte „Begreifen und Erleben“ von sich selbst und der Umwelt. Je mehr Bewegungserfahrungen ihr Kind seit der Geburt (und schon im Mutterleib) gemacht hat, und je vielseitiger diese waren, desto günstiger wirkt sich dies auf sein Lernverhalten im Kindergarten und der Schule aus. Im Vordergrund steht in der Therapie das Experimentieren mit verschiedenen Materialien (z.B. Klammern, Seile, Bälle, Zollstöcke, Luftballons, Tüchern, Papptellern, Zeitungen,…), die Auseinandersetzung mit der Schwer- und Fliehkraft (Schaukeln, Springen, Drehen, Balancieren, Akrobatik,…) sowie das kreative  Ausprobieren und Selbsterfinden. Dies alles passiert ohne Leistungsdruck und führt dann zu einer positiven Entwicklung von Sach-, Ich- und Sozialkompetenz.

Wir empfehlen dieses Therapie bei allen Kindern mit Wahrnehmungsstörungen. Dazu zählen Seh-, Hör- und Geruchsbeeinträchtigungen, Empfindungsstörungen im taktilen Bereich, wie Neurodermitis. Aber auch Kinder, die sich nicht gern anfassen lassen oder bestimmte Stoffe auf der Haut nicht  tolerieren, können mit dieser Therapiemethode erfolgreich behandelt  werden. Desweiteren ist diese Behandlung sehr effizient bei Gleichgewichts- und Koordinationsproblemen,  bei feinmotorischen Defiziten (z.B. Löffel- und Stifthaltung, Schleife binden, Perlen auffädeln) und Sprachstörungen.  Da aber auch Emotionen eine zentrale Rolle in der Psychomotorik spielen, richtet sie sich ebenfalls an besonders verhaltensauffällige Kinder (z. B. Kinder mit  Ängsten, Aggressionen,  Hyperaktivität). Und letztlich ist Psychomotorik auch zur Verbesserung der kognitiven  Fähigkeiten unverzichtbar, daher sollte jedes Kind, dem das Lernen schwer fällt,  diese Therapieform noch vor dem Nachhilfeunterricht  ausprobieren.

Unser Ziel ist es, sie als Eltern ein wenig in die möglichen Therapiemethoden eingewiesen zu haben, damit sie bei unseren kleinen Patienten aktiv die Therapie unterstützen können.

Neurologische Behandlungen, Bobath/Vojta/PNF (ZNS)

Bobath
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Bobath
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Bobath
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Vojta
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Vojta
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Bobath-, Vojta- und PNF-Konzept (ZNS): z. B. bei Schlaganfällen, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, Multipler Sklerose, und anderen neurologischen Erkrankungen

Gerätegestützte Krankengymnastik (KGG)

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  • KGG an gesundheitsorientierten Fitnessgeräten
  • Medizinisches Aufbautraining (MAT): z. B. Muskelaufbau-, Rückenstabilisationstraining
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT): z. B. Koordination-, Herzkreislauf- und Fettabbautraining
  • Physical Rehabilitation Training (PRT): Reha-Pyramide, z. B. Trophik- und Kraftausdauertraining
  • Progressive Propriozeptive Reorganisation (PPR): z. B. "Lauf und Sprung-ABC"

Massage (KMT)

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Sie haben ein Massagerezept bekommen. Wissen Sie, dass Massage sehr gut bei muskulären Beschwerden hilft? - Sicherlich. Wissen Sie aber auch, dass Massage wenig Wirkung bei chronischen Schmerzen hat und längerfristig so gut wie gar nichts bringt bei Schmerzen, wo das Belastungsdefizit die Ursache ist?

Bei uns in der Physio 3 können Sie sich gern beraten lassen, warum z. B. Schmerzattacken immer wieder auftreten oder warum häufig jeder (Arzt oder Therapeut) etwas anderes als Ursache sieht. Die Erfahrung im Team der Physio 3 ist aufgebaut, auf mittlerweile 20 Jahre Berufserfahrung, viele interne Weiterbildungen zur Schulung unserer jungen Kollegen und auf die Masterstudienarbeiten zweier Kollegen, welche sich intensiv mit der Behandlung von Schmerzen beschäftigt haben.

Ihnen werden auf Anfrage Übungen gezeigt, damit sie zusätzlich zur muskelentspannenden Massage auch Gelenkbeschwerden positiv beeinflussen können. Auch können wir Ihnen ein effizientes Hausübungsprogramm (HÜP) erstellen, um eine langfristige Besserung Ihrer Beschwerden zu erreichen

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

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Sie haben ein Rezept zur Lymphdrainage erhalten und erkundigen sich auf unserer Webseite, was Lymphdrainage ist und wie sie wirkt. Lymphdrainage ist eine effektive Behandlung zur Abnahme von Schwellungen, welche außerhalb des Gelenkes auftreten. Sehr oft passiert akut eine Schwellung durch einen Unfall bzw. nach einer Operation. Auch über den Faktor Zeit (ältere Menschen) oder durch Inaktivität (kein Sport, viel Sitzen etc.) kann eine Schwellung entstehen. Diese Schwellung ist sehr oft schmerzfrei. Wenig Menschen wissen, dass die in der Schwellung enthaltenden Stoffe z. B. die Arthrose oder Arteriosklerose beschleunigen können.

Die Lymphdrainage sollte aus 3 Eckpfeilern bestehen (komplexe Entstauungstherapie genannt). Der 1. Eckpfeiler ist die vom Arzt verordnete Lymphdrainage. Der 2 und der 3. Eckpfeiler ist die Bandagierung und die Bewegungstherapie. Viele Praxen vernachlässigen die wissenschaftlich empfohlene Bandagierung und die Bewegungstherapie, weil der Arzt es leider aus Budgetgründen nicht mehr verschreibt. Der Effekt bleibt darum oft aus.

Wir versuchen in der Physio 3 diese komplexe Entstauungstherapie Ihnen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen zu vermitteln und durchzuführen. Wir werden Ihnen den kauf der Lymphdrainagebinden empfehlen und Ihnen eine Übungsanleitung zur Abnahme der Schwellung anbieten. Die Wirkungsweise der Lymphdrainage beruht auf die taktile Stimulation der Lymphgefäße zur vermehrter Kontraktion und den Abfluss der Lymphflüssigkeit aus dem Schwellungsgebiet. Lassen sie sich diesbezüglich von Ihren Physiotherapeuten beraten.

Behandlung chronischer Schmerzen

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Sie haben unsere Webseite besucht, um sich über unsere Behandlung von chronischen Schmerzen zu erkundigen. Die Erfahrung im Team der Physio 3 ist aufgebaut, auf mittlerweile 20 Jahre Berufserfahrung, viele interne Weiterbildungen zur Schulung unserer jungen Kollegen und auf die Masterstudienarbeiten zweier Kollegen, welche sich intensiv mit der Behandlung chronischer Schmerzen beschäftigt haben. Insgesamt können Sie sich auf eine plausible und effiziente Integration von unseren physiotherapeutischen / medizinischer Fähigkeiten und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in unsere Behandlung verlassen.

Was bedeutet Integration der neuesten wissenschaftlichen Kenntnisse in die Behandlung von chronischen Schmerzen?

Zusammenfassend, da ist sich die wissenschaftliche Forschung einig, hat die Aktivität (Übungen –in Englisch exercise), den größten Stellenwert zur erfolgreichen Behandlung  chronischer Schmerzen. Wir empfehlen dementsprechend Übungen mit dem Ziel der Belastungssteigerung. Auch wenn der Schmerz relativ in seiner Intensität konstant bleibt, ist es eine Verbesserung, wenn Ihr Schmerz erst bei größerer Belastung auftritt. Ihre Lebensqualität steigt, und Ihre, durch chronische Schmerzen ausgelöste Probleme, werden weniger.

Die Wissenschaft empfiehlt vor allen belastungssteigernde Übungen gegen die Schwerkraft (Antigravitation) in der geschlossenen Kette (d. h. mit Fußbodenkontakt).

Das Ziel ist die Kräftigung der gewichttragenden Muskulatur zur Verbesserung chronischer Schmerzen im Alltag. Für dieses Ziel ist unsere Hausübungsprogramm (HÜP) und die sensomotorischen Übungen in unserem Trainingsräumen geeignet. Lassen sie sich von Ihren Physiotherapeuten beraten. Selbstverständlich werden wir in Absprache mit dem Arzt Manuelle Therapie oder Massage zur Behandlung von chronischen Schmerzen anwenden.

Sportphysiotherapie

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  • Behandlung von Sportverletzungen in enger Zusammenarbeit mit Ärzten: z. B. Bänderrisse, Frakturen und Knorpelschäden an Knie, Fuß, Schulter, Ellenbogen und Hand

Sling-Trainings-Therapie

Sling-Trainings-Therapie für Kleinkinder
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Sling-Trainings-Therapie für Kleinkinder
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Sling-Trainings-Therapie für Erwachsene
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Sling-Trainings-Therapie für Erwachsene
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Sling-Trainings-Therapie für Erwachsene
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Sling-Trainings-Therapie für Erwachsene
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Sling-Trainings-Therapie für Sportler
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Sling-Trainings-Therapie in der neurologischen Behandlung
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Hausbesuche

  • z. B. Akutpatienten, Betreuung von Behinderten und Altenheimen

Rückenschule

Rückenschule
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z. B. rückengerechtes Leben und Arbeiten

Kinderrückenschule

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  • z. B. Haltungsturnen, Skoliosegymnastik

Behandlung nach Fasziendistorsionsmodell

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Kopfschmerzbehandlung

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Postoperative Behandlung

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Kiefergelenktherapie

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Atemtherapie

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  • z. B. Asthma, chronische Bronchitis, Allergien

Osteoporosegymnastik

Fußreflexzonenmassage

  • z. B. Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftsbeschwerden, "Schuppenflechte", Verdauungsbeschwerden

Computerarbeitsplatzgestaltung

Empfehlungen z. B. für Ingenieur- und Architekturbüros

  •  individuell gestalten; Richtlinien kennenlernen!
    • Computerarbeitsplatz immer von unten her aufbauen
    • Der Körper sollte entspannen, wenn der Geist arbeitet! Ein flexibler „Pezziball“ ist nur als Stabilisationstraining geeignet.
    • telefonieren mit Headset bei permanenter Benutzung ist empfehlenswert
    • Telefon nicht mit Schulter einklemmen
    • Kinn-Brustbeinabstand wie im Stehen (Kopf im Lot)
  • hoher Stuhl!!!
    • Stuhl ausmessen!
    • die Kniegelenke (KG) sind deutlich unter den Hüftgelenken (HG). Je höher der Stuhl desto weniger Druck!
    • Keile nutzen, Beckenstellung günstiger
    • kein Lendenkissen auf den Schmerzpunkt, eher tiefer am Beckenkamm platzieren
  • Sitz leicht nach vorn geneigt! Die Bandscheibe empfängt weniger Druck und der Rücken ist gerader.
  • Stuhl mit Lehne!
    • Gib die Last des Körpers immer an die Umgebung (Lehne, Wand) ab!
    • Die Muskulatur, aber auch die Bänder und Bandscheiben sollen die Last nicht tragen
    • Kopfstütze möglich
  • Schwerpunkt nach hinten verlagern. Angelehnt sitzen!
    • Lehne nutzen (Ausrichtung vom Rücken abhängig, ca. 2-3° nach hinten, der Druck ist deutlich geringer, als wenn man nach vornüber gebeugt ist)
    • Vermeiden Sie extreme Wirbelsäulenverkrümmungen in Lenden- u. Halswirbelsäule!
  • Arbeitstisch
    • beste Tischalternative: mit Ausbuchtung (muschelförmig)
    • höhenverstellbare Tische sind individuell einstellbar
    • Tisch muss weit am Oberkörper sein
  •  Hände und Unterarme sollten auf dem Tisch aufliegen!
    • Armlehne ca. 15 cm breit (d. h. gute Ablagemöglichkeit, die Schultern sind dabei entspannt und nicht weiter als ca. 2 cm „hochgezogen“!)
    • Dehnstress führt auch zu zusätzlicher Anspannung Computer mittig und etwas tiefer als die Augen stellen. Eine permanente Kopfdrehung ist nicht empfehlenswert.
  • Konzepthalter daneben! Es sollten ständige Kopfbewegungen vom PC auf Konzept vermieden werden!
  • UA ablegen (Mousepad + Tastatur)
    • „Mausarm“ ist abgelegt!
    • Die Schultern sind dabei entspannt. Die Bewegungen sollten aus der abgelegten Hand erfolgen.
    • Nachbarn, mit denen kommuniziert wird, sollten nicht nur links oder rechts sitzen. Ein Wechsel ist sinnvoll, damit stereotypische Bewegungen minimiert werden.
  • Eine Gleitsichtbrille fordert ständige Kopfbewegungen heraus. Eine Überlastung und Hypermobilität kann die Folge sein!

Nervenmobilisation

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  • z. B. Ischiasbeschwerden

Behandlung von Triggerpunkten

  • z. B. Muskelspannungsstörungen

Ihre Gesundheit in guten Händen

  • schnelle Terminvergabe für Akutpatienten (innerhalb von 3 Tagen)
  • befundgerechte Therapien durch Fachtherapeuten
  • Erstellung individueller Hausübungsprogramme
  • Behandlung inklusive Trainingsraumnutzung

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