Kennen Sie das? Schmerzen im Knie beim Treppensteigen, ein „Durchbrechgefühl” im Rücken nach langen Bürotagen oder Bewegungseinschränkungen in der Schulter bei alltäglichen Bewegungen?
Mein Name ist Till Schadow und als Teil von Physio3 möchte ich Sie auf dem Weg zur Schmerzlinderung und zurück zu mehr Belastbarkeit im Alltag begleiten.
Häufig liegt die Ursache nicht nur an der schmerzenden Stelle selbst: Belastungsdefizite, Einschränkungen der Beweglichkeit und eine unzureichende sensomotorische Kontrolle führen dazu, dass Ihr Körper im Alltag überfordert ist.
Ein typisches Beispiel: Knieschmerzen beim Treppensteigen. Hier geht es nicht nur um die Beweglichkeit des Gelenks, sondern um die Belastbarkeit des Knorpels. Wussten Sie, beim Joggen hält das Knie das 9-fache des Körpergewichts aus – und das schmerzfrei? Genau hier setzt die Therapie an.
Gemeinsam entwickeln wir auf Basis des evidenzbasierten 3-Säulen-Programms der Physio3 eine individuelle Strategie:
Zu Beginn steht die Reduktion schmerzauslösender Belastungen (Vermeidung spezifischer Risiken als Schmerzprophylaxe). Wenn bereits jeder Schritt Beschwerden verursacht, können z. B. Unterarmstützen sinnvoll sein, um das Knie zu entlasten und Heilungsprozesse zu unterstützen. Gleichzeitig analysieren wir gemeinsam, welche Alltagsbewegungen Ihre Beschwerden verstärken – oft führen bereits kleine Anpassungen zu einer deutlichen Entlastung und damit zu einer spürbaren Schmerzreduktion.
Darauf aufbauend folgt die zweite Säule: ein individuell an Sie angepasster Belastungsaufbau. Ziel ist die Stärkung geschwächter, unterbelasteter Strukturen. Am Beispiel des Knies bedeutet das ein Knorpelhärtetraining, um unter Belastung eine verbesserte Widerstandsfähigkeit zu entwickeln. Kniebeugen aus dem Hausübungsprogramm (HÜP), zunächst unter Gewichtsreduktion (z. B. mit Unterstützung der Hände), sind am Anfang eine gute Möglichkeit, trotz Beschwerden aktiv zu trainieren.
Unterstützend zu den spezifischen Übungen für das Kniegelenk ist es sinnvoll, Übungen für die rumpfstabilisierende Muskulatur zu integrieren, um Funktion und Qualität der Extremitätenbewegung (Beinachse) zu optimieren. Dafür können z. B. ergänzende Übungen aus der Sling-Trainingstherapie (STT) nützlich sein. Im weiteren Verlauf kann das Training an der Beinpresse mit angepasstem Gewicht sowie das Gehen auf dem Laufband bis hin zum leichten Joggen ausgebaut werden. So passen Sie den Knorpel und die umliegenden Strukturen schrittweise wieder an Belastung unter Beachtung der Superkompensation (Pausen beachten) an.
Ergänzend setze ich – je nach Bedarf – therapeutische Maßnahmen ein, um Schmerzen zu lindern und die Regeneration zu fördern. Dazu zählen beispielsweise medizinische Massagen zur Entspannung der Muskulatur sowie manuelle Lymphdrainage bei Schwellungen, die ein Zeichen für Überbelastung sein können. Auch die manuelle Therapie zur Mobilisation des betroffenen sowie angrenzender Gelenke kann schmerzlindernd wirken. Diese Maßnahmen schaffen die Grundlage dafür, dass Sie aktiv trainieren können – ersetzen jedoch nicht den gezielten Belastungsaufbau.
Zu Beginn jeder Behandlung steht eine ausführliche Analyse Ihrer Beschwerden und Bewegungsmuster. Mir ist besonders wichtig, dass Sie verstehen, woher Ihre Beschwerden kommen und was Sie selbst aktiv beeinflussen können. Denn nachhaltige Verbesserung entsteht vor allem durch Ihre aktive Mitarbeit im Alltag. Dabei unterstütze ich Sie mit klaren Strategien und einem individuell angepassten Übungsprogramm.
Meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten habe ich an der Charité absolviert. Seitdem bilde ich mich regelmäßig fort und arbeite auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität zu begleiten.
Ihr
Till Schadow
