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Kinder- und Säuglingstherapie

In der Kinder- und Säuglingstherapie geht es uns darum ihren Nachwuchs optimal zu fördern, indem wir auf die individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen ihres Kindes liebevoll und therapeutisch eingehen.

Was uns am Herzen liegt:

  • dass ihr Kind und sie sich wohl fühlen in unserer Praxis
  • dass sich die gesamte Familie mit ihren Fragen, Nöten und Wünschen gut aufgehoben fühlt
  • dass eine sehr gute Zusammenarbeit, im Interesse des Kindes und    dessen Förderung zwischen allen Beteiligten möglich ist

Es ist uns wichtig in der ersten Behandlung das Vertrauen von ihrem Kind und ihnen zu gewinnen. Dafür erfragen wir ihre Wünsche und Erwartungen an uns und unsere Therapie. Desweiteren erstellen wir in dieser Einheit einen Anfangsbefund, wofür wir je nach Alter, Fähigkeiten und Verhalten ihres Sprösslings eine adäquate Spielsituation schaffen, um währenddessen beobachten zu können, wir schauen uns an, was ihr Kind alles kann. Welche Bewegungsmuster kann es schon und wie sehen diese qualitativ aus, desweitern überprüfen wir die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche, bei Bedarf auch die Gelenkbeweglichkeit sowie den frühkindlichen Reflexstatus.

Bezugnehmend auf diesen „Ist-Zustand” wird dann gemeinsam mit ihnen als Eltern und in Absprache mit dem Arzt das Behandlungsziel definiert und aufgezeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Unserem Team ist es möglich, aufgrund unserer vielfältigen und umfangreichen Weiterbildungen,  auf verschiedene Behandlungskonzepte zurückzugreifen und diese so zu kombinieren das es für ihren Nachwuchs und sie sinnvoll ist. Für die Auswahl spielt nicht nur das Krankheitsbild und die dazugehörige Symptomatik eine Rolle sondern viel entscheidender ist, dass sie mit ihrem Kind die therapeutische Arbeit annehmen und auch im Alltag umsetzen werden und sich damit wohl fühlen.

  • Bobath-Therapie (KGZNS)
  • Vojta-Therapie (KGZNS)
  • Manuelle Therapie für Kinder
  • Kranio-Sakrale-Therapie
  • Atemtherapie
  • Massage
  • Psychomotorik

Psychomotorik

In der Psychomotorik geht es um den Zusammenhang zwischen Bewegung und seelischem Befinden.  Das Ziel ist die Stärkung der Persönlichkeit, sowie die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes. Auf spielerische Weise macht ihr Kind die verschiedensten Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen. Die Voraussetzungen für Stifthaltung, Rechtschreibung, Mathematik, Physik,….ist das bewegte „Begreifen und Erleben“ von sich selbst und der Umwelt. Je mehr Bewegungserfahrungen ihr Kind seit der Geburt (und schon im Mutterleib) gemacht hat, und je vielseitiger diese waren, desto günstiger wirkt sich dies auf sein Lernverhalten im Kindergarten und der Schule aus. Im Vordergrund steht in der Therapie das Experimentieren mit verschiedenen Materialien (z.B. Klammern, Seile, Bälle, Zollstöcke, Luftballons, Tüchern, Papptellern, Zeitungen,…), die Auseinandersetzung mit der Schwer- und Fliehkraft (Schaukeln, Springen, Drehen, Balancieren, Akrobatik,…) sowie das kreative  Ausprobieren und Selbsterfinden. Dies alles passiert ohne Leistungsdruck und führt dann zu einer positiven Entwicklung von Sach-, Ich- und Sozialkompetenz.

Wir empfehlen dieses Therapie bei allen Kindern mit Wahrnehmungsstörungen. Dazu zählen Seh-, Hör- und Geruchsbeeinträchtigungen, Empfindungsstörungen im taktilen Bereich, wie Neurodermitis. Aber auch Kinder, die sich nicht gern anfassen lassen oder bestimmte Stoffe auf der Haut nicht  tolerieren, können mit dieser Therapiemethode erfolgreich behandelt  werden. Desweiteren ist diese Behandlung sehr effizient bei Gleichgewichts- und Koordinationsproblemen,  bei feinmotorischen Defiziten (z.B. Löffel- und Stifthaltung, Schleife binden, Perlen auffädeln) und Sprachstörungen.  Da aber auch Emotionen eine zentrale Rolle in der Psychomotorik spielen, richtet sie sich ebenfalls an besonders verhaltensauffällige Kinder (z. B. Kinder mit  Ängsten, Aggressionen,  Hyperaktivität). Und letztlich ist Psychomotorik auch zur Verbesserung der kognitiven  Fähigkeiten unverzichtbar, daher sollte jedes Kind, dem das Lernen schwer fällt,  diese Therapieform noch vor dem Nachhilfeunterricht  ausprobieren.

Unser Ziel ist es, sie als Eltern ein wenig in die möglichen Therapiemethoden eingewiesen zu haben, damit sie bei unseren kleinen Patienten aktiv die Therapie unterstützen können.