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Michelle Schramm

Hallo und danke, dass Sie sich für unsere Praxis interessieren. Ich heiße Michelle Schramm und stelle mich im Folgenden bei Ihnen als Physiotherapeutin vor.

Warum bin ich Physiotherapeutin geworden? Während meines Abiturs habe ich bereits ein 6-monatiges Praktikum in einer Physiotherapie absolviert. Die Komplexität der Erkrankungen des menschlichen Körpers wie zum Beispiel Verkettungssyndrome, d. b. z. B. nach einem schmerzhaften Umknicken des Fußes (Supinationstrauma) kommt es mit der Zeit zu Folgeschäden wie unspezifischer Rückenschmerz, Kopfschmerz oder ein Schulterimpingement) und die daraus folgenden manualtherapeutischen Maßnahmen zur Behandlung haben mich sehr beeindruckt. Außerdem bin ich seit meiner Jugend oft und gerne sportlich aktiv, was mein Interesse und meiner Motivation, die Bewegungsabläufe und Zusammenhänge zu verstehen und anwenden zu können, noch zusätzlich bestärkt hat.

Die Grundausbildung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin absolvierte ich an der WAD in Dresden. Innerhalb der letzten Jahre habe ich bereits Weiterbildungen wie Manuelle Therapie, Rückenschule und Sportphysiotherapie machen können. Sollten Sie sich gerade verletzt haben oder Sie bereiten sich auf einen wichtigen Wettkampf vor, dann freue ich mich sehr, Ihnen mit superkompensatorischen Reizen (z. B. Sling-Trainings-Therapie, High Intensity Training) und gezielter Behandlung wie Taping, Vorwettkampfmassagen oder manueller (v. a. prophylaktischer) Schmerzbehandlung weiterhelfen zu können. Mein erlerntes Wissen ermöglicht es mir verschiedene Krankheitsbilder, wie zum Beispiel Kreuzbandverletzungen, Impingement, Hüftarthrose, Apoplex (Schlaganfall) und deren mögliche Verkettungen z. B. mit Bandscheibenverletzungen zu behandeln.

Zu Ihrem ersten Termin werde ich auf Ihre Probleme und Wünsche eingehen. Der patientenzentrierte Befund ist das Ziel. Mir ist es wichtig, auf Grundlage des von mir aufgenommen Befundes, eine zu Ihnen passende Behandlungsstrategie einzuschlagen. Danach werde ich mit Ihnen gemeinsam ein ganzheitliches Therapiekonzept entwickeln, welches auf der Basis unseres wissenschaftlichen 3-Säulen-Programms erarbeitet wird. Im Folgendem erkläre ich Ihnen exemplarisch das 3-Säulen-Programm anhand des Rückenschmerzes. Das Prinzip ist auf jede Region wie z. B. Knie, Hand, Schulter etc. übertragbar.

Die erste Säule bezieht sich auf die Vermeidung bzw. Modifizierung von spezifischen schmerzauslösenden Risiken im Alltag, wie zum Beispiel starke einseitige Rückenbelastung oder statische Positionen z. B. am Computer. Entlastende Möglichkeiten dafür werde ich Ihnen gern plausibel erklären.

Die zweite Säule richtet sich auf die Stärkung geschwächter und unterbelasteter Muskel- und Gelenkstrukturen v. a. dann, wenn der Rückenschmerz ohne erkennbaren Auslöser entstanden ist. Das Ziel ist hauptsächlich die Kräftigung der tiefen Muskulatur an der Wirbelsäule und die Belastungssteigerung der Knie- und Hüftgelenke, welche die Hauptlast unseres Körpers tragen sollen. Durch die physiologische Superkompensation wird Ihre Muskulatur kräftiger, die Gelenke belastbarer und metabolisch kommt es zu einer gezielten Schmerzlinderung.

Diesbezüglich erarbeite ich mit Ihnen zusammen ein Trainingsprogramm, welches Sie daheim als Hausübungsprogramm oder kostenfrei an den medizinischen Fitnessgeräten bei uns im Sportraum vor und nach der Therapie umsetzen können. Eine durch die Krankenkassen finanziell unterstützte Rückenschule werde ich Ihnen empfehlen.

Die dritte Säule zielt auf eine Entlastung überstrapazierter und schmerzhafter Strukturen ab. Hierbei kommen schmerzlindernde ganzheitliche Behandlungstechniken der Physiotherapie, wie die manuelle Therapie, Massage oder Dehnübungen zum Einsatz. Solche Techniken müssen nicht zwangsläufig im schmerzhaften Rücken erfolgen, sondern können auch in angrenzenden Gebieten wie der Hüfte oder des Schulter-Nacken Bereichs durchgeführt werden.

Durch diese evidenzbasierte Therapie wird sich Ihr Bewegungsausmaß vergrößern und Alltagsbewegungen fallen wieder leichter. Außerdem können Sie mit einem merk- und messbaren Kraftzuwachs rechnen. Das übergeordnete Ziel Schmerzlinderung werden Sie dadurch erreichen.

Ich bin bestrebt regelmäßig mein Wissen und meine Fähigkeiten in internen und externen Weiterbildungen zu erweitern. Dadurch kann ich Sie nach dem wissenschaftlichen neuesten Standard befunden und behandeln. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen und Strategien aus der manuellen Therapie, der Sportphysiotherapie, der Lymphdrainage, dem Bobath-Konzept oder der ganzheitlichen systemischen Therapie.

Ich freue mich Sie kennenzulernen und auf eine gute Zusammenarbeit!

Michelle Schramm